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  • Es ist ja nur das Leben, Will. Eh wir uns versehen, ist es schon vorbei.

    - Drei Schritte zu Dir.

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    Buchempfehlung:

    Erich Fromm - die Kunst des Liebens

    Erich Fromms “Die Kunst des Liebens” hilft vielleicht bei der Beschäftigung mit sich selbst und dem Thema Liebe und Selbstliebe ❣

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  • Ich bin zurück, aber was geschah überhaupt?

    Mein letzter richtiger Beitrag hier auf Tumblr ist zuletzt im Oktober entstanden. 🙈 Im Januar habe ich mein Elfenprojekt angekündigt. Dazwischen gab es — nichts (oder zumindest nicht viel). 😱😭 Ich habe versucht, euch mithilfe von ursprünglich auf Instagram geteilten Inhalten auch weiterhin an meinem Autorenleben teilhaben zu lassen. Aber seien wir doch mal ehrlich: Das war nicht so das Gelbe vom Ei, oder?! 😉

    Fakt ist jedenfalls: Letztes Jahr hat mich ziemlich aus den Pantoffeln gehauen. Da war diese eine Sache, die mich ab Mai ziemlich runtergezogen hat und über die ich bisher mit so gut wie keiner Menschenseele gesprochen habe. Daran hatte ich viele, viele Wochen (Monate) zu knabbern (auch jetzt phasenweise noch), weshalb es schwierig war, wie gehabt weiterzumachen. Deshalb kommt hier nun als allerallererstes zum “Wiedereinstieg” eine kleine Rückschau, damit ich dann in den nächsten Wochen daran anknüpfen kann und wir alle letztlich am ungefähr gleichen Ausgangspunkt stehen.

    Rückschau!

    Irgendwann habe ich den Punkt erreicht, an dem es (schleppend) langsam wieder bergauf ging. Ich habe “Das Leuchten Deiner Seele” (Elfen 1) im Februar als E-Book und im März dann als Taschenbuch veröffentlicht, was mich ehrlich gesagt sehr begeisterte. Einfach nur, weil es schon ewig her schien, dass ich ein eigenes Werk in die Welt hinausschickte. Die Resonanz war richtig gut und jetzt nach 3 Monaten merke ich langsam, dass es (also, die Verkäufe und so) wieder nachlässt. Das war ja zu erwarten und so überrascht mich das auch nicht weiter. Ich bin sehr zufrieden damit, wie der 1. Teil aufgenommen worden ist. Danke an dieser Stelle allen Lesern und Leserinnen! 🥰 Das bedeutet mir unheimlich viel und ich glaube, würde ich nicht immer wieder solch positive Rückmeldungen und dergleichen bekommen, dann wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin in meiner Entwicklung. Vielen Dank!

    Seitdem habe ich mein Produktivitätslevel nach und nach wieder angekurbelt. Corona ist natürlich ein Thema, das besonders anfangs alles etwas schwieriger gemacht hat. Die Angst, dass sich jemand Nahestehendes infizieren könnte, war vor allem zum Beginn der Pandemie oft präsent. Mit der Zeit ließ das zum Glück etwas nach, sodass ich auch wieder in der Lage war, mit einem etwas entspannteren Empfinden zu schreiben und der Arbeit nachzugehen.

    Somit arbeite ich seit der Veröffentlichung von Elfen 1 halbwegs kontinuirlich an der Fortsetzung (Elfen 2). Eine Titelidee geistert bereits seit geraumer Zeit durch meinen Kopf, gleiches gilt für das mögliche Cover. Es geht voran und ich hoffe, den Roman im Herbst oder Spätsommer zu veröffentlichen.

    Korea und China - Fangirlmodus on

    Daneben habe ich angefangen (im Schneckentempo) koreanisch zu lernen. Warum? Wer mich schon länger begleitet, weiß vielleicht, dass ich schon lange ein großer Fan von asiatischen Dramaserien, RomComs und dergleichen bin. Diese waren der Grund, warum ich überhaupt erst angefangen hatte, chinesisch zu lernen.

    Seit ungefähr Februar bin ich nun aber auch ein großer K-Pop-Fan und höre Monsta X, Stray Kids, GOT7, BTS, Blackpink etc. pp. rauf und runter. Mein Partner fängt schon an, mich komisch anzuschauen, wenn ich ihm davon erzähle, dass ein neues Album/Musikvideo/whatever rauskommt. 👌🏼😅

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    Originally posted by wwhatfinn

    Jedenfalls: Ich beschäftige mich mit solchen Dingen (Fremdsprachen) unheimlich gerne. Und weil es mich so stört, dass ich nie verstehe, was in den Serien gesagt wird oder was die Bands so singen, lerne ich die Sprache kurzerhand einfach selbst und eigne mir so Stück für Stück das nötige Wissen an, hehe. Ich schätze, das war auch einer der Gründe, warum ich die Ausbildung und das Studium nach Fremdsprachen ausgerichtet habe.  👩🏼‍💻

    … und die Buchliebe?

    Bei all dem (hausgemachten?) Drama um mich herum, stellt sich naturgemäß die Frage, wie das denn mit dem Lesen ist? Kommen die Bücher zwischen K-Pop und dem Schreiben nicht zu kurz?

    Zugegeben, ich habe in den letzten Monaten weniger gelesen als zu anderen Zeiten. Mein absolutes Jahreshighlight war aber (*Surprise-surprise!*) “When We Dream” von Anne Pätzold - ein Roman, der sich mehr oder weniger um K-Pop dreht, lol. Mann, war das Buch gut! Ich liebe es und kann den August, wenn die Fortsetzung herauskommt, kaum noch erwarten. *sigh*

    Hörbücher bleiben bei mir aktuell ziemlich auf der Strecke, was ein wenig schade ist. Ich habe den 3. Teil von “Das Reich der 7 Höfe” schon begonnen. Aber irgendwie komme ich da zurzeit einfach nicht weiter.

    Zuletzt habe ich lediglich Mangas (Sailor Moon und Sailor V) gelesen und seit gestern lese ich endlich einmal wieder einen englischsprachigen Klassiker: “Treasure Island” von Robert Louis Stevenson. Der liegt schon seit meinem Studium im Regal. 

    Ich lese also durchaus auch weiterhin mit großer Liebe zum geschriebenen Wort. Nur kommt es mir ein bisschen so vor, als wäre meine Zeit deutlich knapper geworden (*schielt zu Netflix rüber*) und dadurch befinde ich mich ständig im Pendel zwischen den verschiedenen Hobbies und Projekten.

    … und nu’?!

    Da ich meine Zeit letztlich wieder stärker auf das Autorenleben fokussieren möchte, ist die Pflege des Blogs ein Teil davon. Deshalb habe ich bereits einige Themen, über die ich in nächster Zukunft hier sprechen möchte. Meine Planung sieht jeden Dienstag einen Beitrag vor. Dieses Mal definitiv mit mehr Regelmäßigkeit als zuvor.

    In den letzten Wochen habe ich meine tägliche Zeit deutlich besser strukturieren können, sodass ich sehr zuversichtlich bin, dieses Ziel zu schaffen. Ich werde den Blog also in nächster Zeit mit Themen rund um Schreiben, Lesen, Serien und Musik füttern - kurzum, alles was kulturellen Wert (für mich) hat und den Sinn für Schönheit anspricht. Mich berühren solche Dinge nämlich und ich glaube, solche Dinge sind heutzutage, wo alles schneller, leistungsorientierter und digitaler geworden ist, besonders wichtig. ♡

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    Originally posted by depowood

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    “Es wurde Herbst und Winter. Es wurde Sommer. Es wurde dunkel, und es wurde hell." 

    - Peter Stamm, ungefähre Landschaft

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  • Five ⭐️ #MustRead by @ainsliepaton

    💜 𝐃𝐄𝐓𝐀𝐈𝐍𝐄𝐃 💜⁣
    … a heartbreaking erotic thriller ⁣

    ❥❥❥ 𝐋𝐢𝐍𝐊 𝐢𝐍 𝐁𝐢𝐎⁣

    𝘍𝘳𝘰𝘮 𝘰𝘯𝘦 𝘰𝘧 𝘈𝘶𝘴𝘵𝘳𝘢𝘭𝘪𝘢'𝘴 𝘩𝘰𝘵𝘵𝘦𝘴𝘵 𝘯𝘦𝘸 𝘢𝘶𝘵𝘩𝘰𝘳𝘴 𝘤𝘰𝘮𝘦𝘴 𝘢 𝘴𝘵𝘰𝘳𝘺 𝘢𝘣𝘰𝘶𝘵 𝘢𝘯 𝘪𝘯𝘵𝘦𝘳𝘯𝘢𝘵𝘪𝘰𝘯𝘢𝘭 𝘴𝘤𝘢𝘯𝘥𝘢𝘭, 𝘢 𝘣𝘪𝘭𝘭𝘪𝘰𝘯𝘢𝘪𝘳𝘦, 𝘢𝘯𝘥 𝘢 𝘧𝘦𝘢𝘳𝘭𝘦𝘴𝘴 𝘳𝘦𝘱𝘰𝘳𝘵𝘦𝘳 𝘸𝘩𝘰 𝘮𝘪𝘨𝘩𝘵 𝘫𝘶𝘴𝘵 𝘴𝘢𝘷𝘦 𝘵𝘩𝘦 𝘥𝘢𝘺…⁣

    Confined in a cold, dull room in the depths of a Shanghai airport, a journalist chasing a career break and a businessman with a shadowy past play a game of truth or dare — deliberately not exchanging names.⁣

    They tell each other their most painful secrets and burning desires. One dare leads to a kiss and a wild night of illicit passion, setting off a dangerous sequence of events, bringing exposure and disgrace.⁣

    Only the brutal truth can save them. But it will also rip them apart. And it will take more than daring before they can build a new truth together.⁣

    📚 🌟 📚 💜 📚 🌟 📚⁣

    #BookLove #BooksOfInstagram #ReadingAddict #BookWorm #Bücher #Lesen #Bookish #Books #Words #Bibliophile #Bookshelf #Bookstagrammer #AmReading #arc #BookLover #BookBlogger #Bookstagram #Romance #Bookboyfriend #Goodreads #igreads #InstaBook #Reading #Australia #Shanghai #Thriller
    https://www.instagram.com/p/CAiXHeJi08L/?igshid=hjdj9ugvdlkf

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  • [….] Ein anderes wäre die tiefe Trauer über den Zusammenbruch einer Liebesbeziehung. Widerstehen Sie den Einflüsterungen Ihrer Verknunft, Ihres Gedächnisses und Ihrer wohlmeinenden Freunde, die Ihnen einreden wollen, daß die Beziehung schon längst todkrank war und Sie nur zu oft sich zähneknirschend fragten, wie Sie dieser Hölle entrinnen könnten. Glauben Sie einfach nicht, daß die Trennung das bei weitem kleinere Übel ist. Überzeugen Sie sich vielmehr zum x-ten Male, daß ein ernsthafter, ehrlicher » Neuanfang « diesmal den idealen Erfolg haben wird. (Er wird es nicht.) Lassen Sie sich ferner von der eminent logischen Überlegung leiten : Wenn der Verlust des geliebten Wesens so höllisch schmerzt, wie himmlisch muß dann das Wiederfinden sein. Sondern Sie sich von allen Mitmenschen ab, bleiben Sie daheim, in umittelbarer Nähe des Telefons, um sofort und voll verfügbar zu sein, wenn die glückliche Stunde schlägt. Sollte das Warten Ihnen aber doch zu lange werden, dann empfiehlt uralte menschliche Erfahrung das Anknüpfen einer in allen Einzelheiten identischen Beziehung zu einem ganz ähnlichen Partner – wie grundverschieden dieser Mensch anfangs auch scheinen mag.

    — Paul Watzlawick

    Anleitung zum Unglücklichsein

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    Buch : Geschichte der griechischen Philosophie von Luciano De Crescenzo

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  • Bücher waren vielleicht meine erste Liebe und alle sagen doch, die erste Liebe sei unersättlich. - The Limehouse Golem

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  • Und hier ist die nächste Ladung Buchtipps oder -abratungen, je nachdem wie man es verstanden wissen will. Vor ein paar Tagen gab es an dieser Stelle einen ersten Schwung, hier also der nächste und irgendwann in nächster Zeit wird auch schon die nächste Runde folgen. 

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    Gleich vorweg: Ja, Laura Karasek ist die Tochter des verstorbenen Autors und Literaturkritikers Hellmuth Karasek. Große Fußstapfen, in die sie da tritt, könnte man meinen. Das Gute ist, dass sie sich davon vermutlich weitestgehend befreit hat. Sie schreibt auch, aber andere Geschichten für eine andere Zielgruppe in einem (natürlich) anderen Ton. Laura Karasek hat sich von ihrem Vater emanzipiert, nie mit ihm konkurriert. Ihr aktuellster Roman, Drei Wünsche, erzählt gleich drei Geschichten, nämlich von drei unterschiedlichen Frauen, die in grundverschiedenen Lebenssituationen stecken. Dann und wann kreuzen sich die Wege der Protagonistinnen, gebraucht hätte es das für das Gesamtkonstrukt irgendwie nicht. Die drei Frauen, an deren Leben wir zeitweise teilhaben dürfen, haben ganz unterschiedliche Probleme: Karriere vs. Schwangerschaft, Affäre vs. Liebe, Geburt vs. Tod. Manches hiervon ist vielleicht zu knapp auf ein Schlagwort runtergebrochen, aber im Kern treffen sie alle noch am ehesten die Welten, zwischen denen diese Frauen hin- und herpendeln – teils unverschuldet, teils bewusst hineinmanövriert. Vermutlich wird jeder, der diesen Roman liest, mindestens eine Geschichte finden, an der mehr Emotionen hängen als an den anderen beiden. Das macht aber Drei Wünsche noch nicht zu einem guten Buch. Es gibt Passagen, die besser geschrieben sind als andere. Die Sogwirkung, die allgemein durch Tempo, Aufbau der Geschichten und Dramatik aufgebaut wird, ist manchmal immens. Weitaus häufiger hatte ich aber das Gefühl, dem Inhalt einer Hochglanz-Telenovela zu folgen. Als Freund guten TV-Trashs wie Gossip Girl oder Revenge wäre ich eigentlich regelrecht prädestiniert dazu, Gefallen an den drei Erzählsträngen zu entwickeln. Und doch wollte der Funke nicht so recht überspringen. Einiges ist so vorhersehbar, dass es wehtut. Anderes ist so klischeebeladen, dass es unter dem Gewicht der Bedeutungsschwere zusammenbricht. Und vieles ist, mit etwas Abstand zur Sogwirkung, der man sich ja spätestens nach Zuklappen des Buches entzieht, dann doch zu simpel konstruiert. Die Aussagen der Protagonisten sind Sätze, wie man sie in den letzten Jahren zwar zu Recht immer häufiger von klugen Frauen gesagt oder zu lesen bekommt, aber das macht es eben auch stark anbiedernd. Das sind Gedanken, die man genau so schon so oft serviert bekommen hat, dass es diese Deutlichkeit gar nicht gebraucht hätte. Etwas mehr Subtilität hätte dem Roman sicher gut getan. So bleibt es am Ende eine Geschichte über drei Frauen in einer von Männern dominierten Welt, die sich behaupten wollen, das zum Teil schaffen, und wenn nicht, dann glücklicherweise aus den gleichen Gründen, aus denen auch Männer scheitern und Kummer haben: weil man eben nicht alles schaffen kann und es manchmal ärgerlicherweise auch einfach versaut.

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    Der Hype zu GRM – Brainfuck war und ist ja ungebrochen da. Nach der Auszeichnung mit dem Schweizer Literaturpreis wollte ich es deshalb genauer wissen und habe Sibylle Bergs Roman dann auch endlich gelesen. Mein Kurzfazit: eine harte und „schockierende“ Sprache macht noch keine gute Geschichte. Es gibt Aspekte, die ich anfangs toll fand, mich irgendwann und dann auch den Großteil des Romans hart genervt haben und am Ende wieder in ihren Bann gezogen haben. Vielleicht liegt das am Spannungsbogen, am Ton der Erzählerstimme oder an der Neugierde auf den großen Knall, mit dem man im Grunde jeden Moment rechnet. Trotzdem hat es mich geärgert, dass der ganze Text sprachlich oft ein bisschen zu gewollt daherkommt. Alles in allem ist GRM ein Roman, der es einem nicht leicht macht, ihn zu mögen. Diesen Roman zu lesen, war Aufgabe eines Buchclubs. Und tatsächlich habe ich mich sogar darauf gefreut – so wie man sich auf einen Film freut, über den man ausschließlich Gutes gelesen oder gehört hat. Aber unterm Strich bin ich dann letztlich eher enttäuscht, weil die Geschichte dem erzeugten Hype final nicht ganz gerecht wird - weder in ihrer Grundidee, ihrem Ausbau, noch in der dafür verwendeten Sprache. Und ganz ehrlich und aufrichtig: Das empfinde ich als verdammt schade. Allein die Idee, die Figuren durch Steckbriefartige Charakterisierungen einzuführen, wie man das aus Sci-Fi-Filmen kennt, wenn wir durch die Augen der künstlichen Intelligenz oder einer Figur unter einem Helm oder mit einer besonderen Brille auf die Umwelt schauen. Mir ist natürlich klar, dass man das durchziehen muss, wenn man sich einmal dafür entscheidet. Dieses Stilmittel aber auf etwa 600 Seiten wieder und wieder einzusetzen, ist auf Dauer leider ermüdend. Wäre das das einzige Problem, das ich mit GRM habe, würde ich es nicht mal erwähnen. Leider stellt sich schon sehr früh eine Sättigung ein, was die recht harte Sprache angeht. Ein wohldosierterer, sagen wir mal eher nüchterner Einsatz hätte der Geschichte sicher gut getan. Am Ende gibt es auch keinen echten Inner Circel von Figuren, dem man folgt. Das wird zwar suggeriert, aber durch zu viele Nebenhandlungen mit immer wieder neuen Figuren konterkariert. Ich habe manchmal schlichtweg den Überblick verloren und manchen neu aufgemachten Erzählstrang gar nicht als notwendig erachtet. Durch diese Fülle an Drumherum bekommen die Figuren auch keine Tiefe, sie sind mir nicht ans Herz gewachsen, ich habe nicht mit ihnen gelitten oder mit ihnen hoffen können. Wie gesagt: GRM hat einen unfassbaren Hype ausgelöst, den allein das Thema wirklich gerechtfertigt hat. Aber mit einem etwas distanzierteren Blick zurück frage ich mich, ob wirklich alle Leserinnen und Leser den Roman richtig gut fanden, oder sie ihn nur deshalb auch in den sozialen Netzwerken so gelobt haben, weil es eben En Vogue war und ist, ihn zu mögen.

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    Der Skandinavier Tarjei Vesaas ist mittlerweile seit 50 Jahren tot, und doch erlebt sein Roman Das Eis-Schloss gerade einen beachtlichen und verdienten Hype. Die knapp 200 Seiten umfassende Geschichte über zwei kleine Mädchen, die sich nach einem gemeinsamen Schultag anfreunden, näher kommen und dann einen besonderen Verlauf nimmt, weil eines der Mädchen mitten in einer Eislandschaft spurlos verschwindet, ist wie ein Rausch. Einer aus einer vergangenen Zeit, denn Vesaas erzählt alles das ein bisschen wie ein Märchen, manchmal so poetisch wie ein Gedicht und an anderen Stellen wiederum so packend wie einen Krimi. Viel wurde, wird und kann in diese Geschichte hineininterpretiert werden. Man kann sich dem quasi nicht entziehen, man liest es, ist irritiert ob der besonderen Erzählweise, der man dennoch unbeschwert folgen kann. Nichts wirkt künstlich, aufgebläht und gewollt. Alles fügt sich und ergibt am Ende ein Eintauchen in eine Welt, die sehr besonders ist. So besonders, dass man eben nicht mal sagen kann, dass es eine typische Erzählweise für die Zeit der 1950er Jahre wäre. Es ist eher so, dass einem schnell klar wird, dass dieser Roman auch erst im vergangenen Jahr hätte geschrieben werden können. Vermutlich könnte er sogar dort spielen, weil sämtliche echte Verweise auf die Zeit, in der das Geschehen spielt, nicht existieren. Vesaas hat eine Geschichte außerhalb der Zeit geschrieben. Eine, die Themen wie Freundschaft, Verbundenheit und Einsamkeit thematisiert – und das vermutlich in einer Art und Weise, wie man sie noch nie geboten bekommen hat.

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  • Kennt ihr diese Heftchen die man für 2€ Am Kiosk kaufen kann?

    Die die mit unfassbarer Romantik werben?

    Die werde ich lesen und rezensieren, damit ihr es nicht müsst.

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    Author:

    - Toni Morrison


    Publisher: 

    - Penguin Radom House


    Content (Blurb):

    May, Christine, Heed, Junior, Vida – even L – all are women obsessed with Bill Cosey. He shapes their yearnings for a father, husband, lover, guardian, and friend.


    My Review:

    As you already know Toni Morrison is one of my all-time favourite authors. She is a master story teller and once again I’m in awe of her writing skills and storytelling. Love is a short novel about women and Bill Cosey who shaped all their lives in a different way as well as intertwined them all with each other. One thing that is very special about Toni Morrison is her poetic writing style and the beautiful, emotional and diverse images she is able to build with these poetic images. Every word, line, and chapter flows into each other without any break. I cannot describe how much I love and admire this beautiful writing style.

    “Hate does that. Burns off everything but itself, so whatever your grievance is, your face looks just like your enemy’s.” (Toni Morrison, Love)

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